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Wie äussert sich Übertraining?

 TAGS:In der Sportmedizin versteht man unter Übertraining eine chronische Überlastungsreaktion, die durch zu hohe Trainingsintensität oder durch unzureichende Regenerationszeiten ausgelöst wird. Das Leistungsniveau des Sportlers sinkt, und unangenehme Begleiterscheinungen treten auf. Darunter fallen Schlafstörungen oder Kopfschmerzen.

Besonders Anfänger begehen oft den Fehler, das Fitnesstraining nach dem Motto "je mehr, desto besser" zu gestalten. Instinktiv wird beinahe jeder Tag zum Trainingstag. Es passiert jedoch auch erfahrenen Sportlern, die sich übermäßigem Stress ausgesetzt sehen oder zu ehrgeizige Trainingsziele setzen, sich dabei jedoch durch eine überladene Trainingsplanung übernehmen.

Unabhängig vom Muskelaufbau- oder Ausdauertraining, im Allgemeinen lässt Übertraining auf ein Missverhältnis von Be- und Entlastungen schließen. Die Ursachen liegen also in einem zu intensiven und voluminösen Training oder in zu kurzen Regenerationsphasen. Innerhalb der Superkompensation ist der Körper bemüht, sich an die im Training gesetzten Reize anzupassen und dessen Leistung zu steigern. Wird die dafür benötigte Zeit, die individuell vom Trainierenden abhängt, durch weiteres Fitnesstraining unterbrochen, sinkt die Leistungsfähigkeit und die Gefahr von Übertraining ist groß.
Ein abermals gemachter Fehler ist das Erhöhen der Trainingsintensität im Stadium von  sinkenden Fortschritten. Vorsicht ist bei übermässigem 

Überdies können Stress, falsche Ernährung und anderweitige private oder berufliche Belastungen ein Faktor für Übertraining sein.

Übertraining stellt sich unter Umständen nun relativ langsam ein, macht sich jedoch in vielen Bereichen des Lebens bemerkbar. Betroffen ist zunächst die Leistungsfähigkeit eines Trainierenden. Diese sinkt sogar unter Übertraining, da keine ausreichende Erholung gewährleistet wird. Weitere Symptome des Übertrainings sind Schlafstörungen, ein erhöhter Ruhe- und Trainingspuls, Unausgeglichenheit, Appetitlosigkeit, Muskel- und Gliederschmerzen oder gar Depressionen. All diese Symptome sind Zeichen des Körpers, der nach einer Pause ruft.

Stehen die Zeichen klar auf Übertraining, ist erst einmal eine Trainingspause oder zumindest eine umfangreiche Reduktion der Intensität angesagt. Je nach Ausprägung des Übertrainings und persönlichen Faktoren, benötigt der Körper eine Woche oder gar mehrere Monate für die Genesung.

Dennoch wär es ratsam, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Wichtig sind vor allem ausreichend lange Ruhepausen, Schlaf und Ruhe. Ausserdem sollte auf die Körpersignale geachtet werden. Auch mit Hilfe eines Trainingstagebuches können Leistungsabfälle schnell erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Baue Stressfaktoren ab und sorge dafür deinen Alltag möglichst stressfrei zu gestalten.

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