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Meisterschläge: der flache "Drive" von Federer

 TAGS:Nur einen der Tennisschläge aus dem berühmtem Repertoire von Roger Federer auszuwählen, kann beleidigend erscheinen. Jeder seiner Schritte wird von den besten Tennisschulen der Welt kopiert. Er ist ein Musterschüler, die rechte Hand jedes Lehrers.

Dieser Schweizer ist ein Ästhetist des Tennisschlägers und lässt sowohl die Herzen von Puristen also auch von Perfektionisten höher schlagen. Sein Aufschlag ist unermesslich, seine Flugbälle exzellent und mit seiner Rückhand ist er im Stande eine Melone in dünne Schinkenstreifen zu verwandeln.

 Seine Vorhand ist vergleichbar mit der von technischen Zeichnern und Waffenherstellern. Er zieht gerade Linien durch die Piste und zündet sie mit Schiesspulver an. Im Rahmen seines schnellen und verlässlichen Spiels, fasst dieser Schlag seine Sportphilosophie am besten zusammen. Dieser Schlag hat auch den grössten Einfluss auf seine Siege.

Die Vorhand hat Federer ein stundenlanges Spiel bei gefährlichen Matches erspart. Aufgrund seiner Schnelligkeit und seinem Naturtalent sind viele seiner Siege einfach erschienen. In Wirklichkeit waren sie das in vielen Fällen. Er macht das Schwierige leicht.

Dieser Schweizer aus Basel hat die Piste länger als jeder andere dominiert und hat mehr "Grand Slams" gewonnen als jeder andere. Auf schnellen Platzbelägen ist er möglicherweise der beste Spieler der Welt. Perfekt auf die lebendigsten Platzbeläge abgestimmt, vernichtet seine Vorhand.

 Ziegelmehl ist der einzige Platzbelag der für seinen "Expressstil" nicht von Vorteil ist. Das führt dazu, dass er sein Spiel  verlangsamt und  das seines Gegenspielers Rafa Nadal, der König des roten Sands, verbessert. In jedem Fall ist seine Leistung auch auf Ziegelmehr sehr gut, sie kommt gleich nach der des Spielers aus Mallorca.

 Die Mechanik  an die Federer seinen Drive anknüpft, ist hervorragend. Schritte, Handgelenk, Beschleunigung und Abschlag. Jeder Versuch ist ein potentieller "Winner" oder ein vorletzter Schlag. Das hat ihm einen Effekt verliehen, der seine Rivalen einschüchtert.

Mit dieser Massenvernichtungswaffe, die er vor dem Publikum mit Hinterlist präsentiert, blieb dem Rest der Tennisspieler nichts anderes übrig als auf seine Rückhand zu hoffen, die auch sehr gut ist aber nicht ganz so stark. Auf diese Weise ist es Nadal gelungen den Schweizer zu stürzen.

Federer, 30 Jahre alt und Vater von Zwillingen kam auf das Podest zurück als wenige es erhofften. Sein Körperbau ist beneidenswert und seine Schläge sind für die Mehrheit unschlagbar. Glücklicherweise treibt seine Vorhand weiterhin in die Ecke. Ausserdem beherrscht er weiterhin den Rasen.

 

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